26.04.2022 - Christian Gassner
Neuntklässler suchen „Energiefresser“ im Haushalt
Auch in diesem Schuljahr haben sich Neuntklässler am Fürstenberg-Gymnasium über  verschiedene Technologien der Energiegewinnung in Deutschland und deren Auswirkungen auf die Umwelt informiert. Das zugehörige Projekt „Stand-by in Schulen“ ist seit mehreren Jahren praktischer Unterrichtsbaustein im Physikunterricht an der Schule.
Trennung
Im ersten von zwei Unterrichtsmodulen thematisierte Nina Martin von der Energieagentur Schwarzwald-Baar-Heuberg die verschiedenen Arten, wie Energie in Deutschland gewonnen wird und welche Auswirkungen auf die Umwelt sich daraus ergeben. Im zweiten Teil sollten die Jugendlichen dann zu Hause selbst „Energiefressern“ im Haushalt auf die Schliche kommen und Strategien zur Energieeinsparung erlernen.
„Stand-by in Schulen“ gehört am Fürstenberg-Gymnasium Donaueschingen seit mehreren Jahren zum Schulalltag. „Die gute Zusammenarbeit mit der Energieagentur ist für uns sehr bereichernd“, sagte Schulleiter Mario Mosbacher zum Abschluss der diesjährigen Veranstaltungsreihe. Tobias Bacher als Geschäftsführer der Energieagentur sowie Nina Martin als Leiterin der regionalen Schulprojekte brächten wertvolles Expertenwissen in den Unterricht ein.
Das Schulprojekt „Stand-by in Schulen“ ist seit geraumer Zeit ein bewährter Unterrichtsbaustein an Schulen in Baden-Württemberg. Es wird durch die lokalen Energieagenturen betreut und vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg zu 100 Prozent finanziell gefördert. Die Energieagentur Landkreis Tuttlingen ist eine gGmbH, deren Vorsitz der Landrat des Landkreises innehat. Im Dezember 2008 wurden zusätzlich zur Zentrale in Tuttlingen zwei Niederlassungen in den Landkreisen Rottweil und Schwarzwald-Baar gegründet.
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